Die Scheinheiligkeit des Didi Constantini


Es war ruhiger geworden um ÖFB-Teamchef Didi Constantini, dem seine Assistenten Manfred Zsak und Franz Wohlfahrt mit dem mittlerweile international medial begutachteten „Trottel-Sager“ eine vermutlich nicht unwillkommene, wenn auch ungewollte, Rückendeckung verschafften. In den Kritiken gingen jene am Teamchef selbst leider unter, dabei zeigte dieser nun erneut wie sehr ihm der Fokus auf das Wesentliche fehlt.

So schreibt Peter Linden in seiner Kolumne „Fußball aus erster Hand“ in der heutigen Sonntags-Krone:
Constantini ärgert noch die „Trottel-Affäre“ rund um die Kaderbekanntgabe: „Im Mai fragte mich ein Journalist auf einer Pressekonferenz, als es um einen Spieler ging, ob man sagen könne, dass der ein Trottel sei. Daraus machte keiner eine Staatsaffäre“. Hingegen als das Wort in einem „abgehörten“ Gespräch seiner Assistenten Zsak und Franz Wohlfahrt fiel. Constantini: „Mich stört diese Scheinheiligkeit.“

Sprich: Constantini ist der Schutz seiner Kollegen nach wie vor wichtiger als das Wohlergehen das Nationalteams. Dabei hatten sich Zsak und Wohlfahrt am Freitag für ihre Äußerungen entschuldigt, sich selbst die Kappe der Schuldigen aufgesetzt.

Kein Wort des Teamchefs, das seine eigene Äußerungen ins rechte Licht rücken würde. Keine Erklärung zu der im öffentlichen Rahmen einer Pressekonferenzen aufgeworfenen Zweifel an der nötigen Taktik. Keine Rechtfertigung, dass man im Team ja doch professionell arbeiten würde.

Constantini sieht bloß die Scheinheiligkeit. Dabei flüchtet sich doch gerade er so oft in diese, wenn er Spieler auf Grund seiner ansteigenden Formkurve einberuft oder eben auch nicht. Schlag nach bei einem nachberufenen Arnautovic und einem im gleichen Zug verschmähten Ivanschitz.

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~ von hofaj - August 28, 2011.

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