Zwei Schritte zurück


Am 28. Februar wird Leo Windtner, bis dato oberösterreichischer Verbandschef, in das höchste Amt des Österreichischen Fußballbundes ÖFB gewählt. Vorangegangen war eine Kampfabstimmung im Hotel Intercontinental, bei der sich Windtner gegen Ex-Rapid-Präsident Günter Kaltenbrunner und Ex-Bundesliga-Chef Gerhard Skoff durchsetzte. Einen Mann für das Präsidentenamt hat man nun, ob es DER Mann sein wird, ist fraglich…

Ohne Zweifel ist Leo Windtner einer, der sich durch seine Arbeit im oberösterreichischen Landesverband – u.a. mit der Ausrichtung der U19-Europameisterschaft – als Entscheidungsträger profiliert hat. Dies attestierte ihm auch Wahlverlierer Günter Kaltenbrunner, der sich bei der Abstimmung mit 4:6 Stimmen dem designierten ÖFB-Präsident Windtner, der bei der Wahl als Oberösterreichs Vertreter selbst mitwählen durfte, geschlagen geben musste.

Doch abseits des Glanzes darf nicht vergessen werden, dass Windtner, der im ÖFB für strukturelle Reformen sorgen soll, selbst aus dem Konstrukt ÖFB stammt. Der nötige objektive Außenblick für längst überfällige Veränderungen im Strukturfriedhof Österreichischer Fußballbund ist somit fraglich, fragliche Vorschläge wie das Einfrieren der Qualifikations-Prämien sowie die eher negative Einstellung gegenüber Teamchef Karel Brückner untermauern die Skepsis gegenüber Windtner.

Er mag uns Lügen strafen, doch ein kräftiges Zeichen in Richtung Reform und Erneuerung ist die Bestellung Windtners zum ÖFB-Präsidenten nicht…

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~ von hofaj - Februar 3, 2009.

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