Die Suche nach dem richtigen Resultat


Österreich gegen Italien: Egal wie das österreichische Nationalteam beim ersten Spiel unter Karel Brückner in Nizza abschneidet, das Ergebnis wird nicht richtig sein – insofern, da Niederlage, Sieg oder Unentschieden für Reaktionen sorgen würden, die das österreichische Team allesamt nicht brauchen kann.

Erwartungsgemäß verliert Österreich heute gegen die in der FIFA-Weltrangliste um 100 Ränge besser platzierten Italiener, und dann würden die großen Kritiker rund um Johann K. wieder aus der Versenkung kriechen, um auf Neo-Teamchef Brückner und das gesamte Team kräftig hinzudreschen. Vom veralteten Teamchef, nicht vorhandenen Führungspersonen, keiner Struktur und Taktik wäre zu hören, ebenso wie von nötigen Veränderungen (die beim modern strukturierten ÖFB ohnehin nie statt finden würden…) und der Unmöglichkeit, sich für Südafrika zu qualifizieren. Zusammenfassend: Bitte nicht verlieren!

Völlig unerwartet und sensationell schlägt Österreich heute den Weltmeister, egal wie hoch, und dann wäre die Euphorie unaufhaltbar. Vom Gruppensieg gegen Größen wie Frankreich, Rumänien und Serbien wäre ebenso die Rede wie vom Einzug in ein Achtelfinale bei der WM 2010, das Vokabular „Wunderteam“ würde wohl bis zum Kotzen strapaziert werden. Am Boden der Tatsachen bleiben? No way! Zusammenfassend: Bitte nicht gewinnen!

In einem packenden Spiel holt Österreich heute gegen Italien ein Unentschieden, offenbart defensive Schwächen wie es sie noch nie gab, schlägt allerdings in der Offensive eiskalt zu. Pros und Contras neutralisieren sich gegenseitig, weder Kritiker noch Euphoriker werden auf den Plan gerufen. Karel Brückner kann ungestört seinen Weg gehen, das wahre Gesicht muss das ÖFB-Team sowieso erst in der Qualifikation gegen Frankreich zeigen. Zusammenfassend: Ein Remis wäre recht nett! Danke? Bitte!

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~ von hofaj - August 20, 2008.

4 Antworten to “Die Suche nach dem richtigen Resultat”

  1. ich befürchte ein unentschieden würde ziemlich gleiche reaktionen hervorrufen wie ein sieg. und was ein sieg hervorruft das habt ihr ja ganz genau getroffen, schätz ich haargenau gleich ein.
    wobei: wunderteam wär mal was anderes wie öfb-team. und den namen habt ihr ja auch schon mal kritisiert…

  2. ja, aber das derzeitige öfb-team in wunderteam umzubennen käme der bezeichnung eines alexander wurz als formel-1-weltmeister gleich 🙂

  3. Nix gegen den Alex Wurz, der is auch so immer „happy“!!! 🙂

  4. […] Offensiv hui, defensiv pfui “In einem packenden Spiel holt Österreich heute gegen Italien ein Unentschieden, offenbart de… […]

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